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Ein­gewöhnung

Wir legen besonders großen Wert auf eine gute Eingewöhnung. Mit einer gut durchdachten Eingewöhnungs­phase kann den Kindern neben der Hauptbezugsperson eine andere sichere Bindungsperson geboten werden. Die Kinder können sich dadurch frei entfalten, lernen, erkunden und entwickeln.

 

Im Vorgespräch werden die Eltern auf den zu erwartenden und wünschenswerten Aufbau einer Beziehung des Kindes zu seiner Erzieherin vorbereitet. Wichtig ist hierbei der Hinweis, dass die Eltern die Hauptbindungspersonen bleiben. Auch über eventuell vorhandene Trennungsängste wird gesprochen, um die Eingewöhnungs­prozess des Kindes nicht unnötig zu erschweren. Das passive Verhalten bei Ihrer Anwesenheit ist dabei für das Kind sehr wichtig. Die Schritte der Eingewöhnungs­phase werden erläutert und begründet.

 

Aus unserem Erfahrungs­prozess heraus und unter zusätzlicher Nutzung der Facharbeit einer unserer Mitarbeiterinnen praktizieren wir folgendes Eingewöhnungs­modell:

 

Schritt 1

Das Kind betritt mit der Hauptbezugsperson (z.B. Mutter) den Gruppenraum. Die Erzieherin beobachtet das Verhalten Kind – Mutter.

 

Schritt 2

Die Mutter setzt sich an den Rand des Gruppenraumes und verhält sich passiv. Dem Kind gibt man Zeit sich in Ruhe im Raum umzuschauen. Die Erzieherin beobachtet die Interaktion zwischen Kind und Mutter.

 

Schritt 3

Die Mutter spricht mit der Erzieherin und umgekehrt. Das Gespräch gibt dem Kind die Möglichkeit, seine Mutter zu beobachten. Bei einem ausgeglichenen, lockeren Verhalten der Mutter empfängt das Kind das Signal, sich frei und offen bewegen zu können.

 

Schritt 4

Die Mutter verhält sich passiv. Je nach Erkundungsdrang und Sicherheit des Kindes versucht die Erzieherin Kontakt zu dem Kind aufzunehmen, indem sie Angebote macht, z.B. malen, spielen, Buch ansehen. Gleichzeitig beobachtet sie, wie oft das Kind den Kontakt zur Mutter sucht – visuell oder körperlich.

 

Schritt 5

In Abhängigkeit vom Beobachtungsergebnis zur Interaktion Kind-Mutter wird die Trennungssituation festgelegt. Die Mutter verabschiedet sich vom Kind und verlässt den Raum. Die Erzieherin beobachtet das Verhalten des Kindes ganz genau. Sie bietet sich ihm als Bezugsperson an, achtet auf die Signale und reagiert dementsprechend (Trost, Gespräch, Körperkontakt, Spiel u. a.). Lässt sich das Kind beim Weggang der Mutter trösten bzw. beschäftigen, kann davon ausgegangen werden, das eine Bindung zwischen dem Kind und der Erzieherin aufgebaut wurde. Weint das Kind und lässt sich von der Erzieherin nicht trösten bzw. beschäftigen, wurde das Bindungsangebot nicht angenommen.

 

Schritt 6

Abhängig von der im vorangegangenen Schritt beschriebenen Reaktion des Kindes: Die Mutter betritt den Raum nach der Zeit, die die Erzieherin als sinnvoll betrachtet. Die Erzieherin beobachtet die Reaktion des Kindes beim Eintreten der Mutter. Zeigt das Kind beim Eintreten der Mutter positive Emotionen (Freude aber auch Weinen) wird die Annahme der Erzieherin als Bindungsperson untermauert. Zeigt das Kind ununterbrochene negative Reaktionen und hat selbst die Mutter Probleme, das Kind zu trösten, kann davon ausgegangen werden, dass das Bindungsangebot noch nicht angenommen wurde.

 

Von der Trennungsreaktion des Kindes ist der weitere zeitliche Rahmen der Eingewöhnungsphase abhängig. Mit der Mutter werden die Erkenntnisse aus den Schritten 1 bis 6 in einem Gespräch ausgetauscht und erläutert. In den darauf folgenden Tagen werden die Schritte wiederholt, jedoch nicht länger als 4 Wochen fortgeführt. Dies geschieht auch in Abhängigkeit vom Alter des Kindes.

Kindergarten Gertraud-Marien

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